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Gesundheit im Bad selbst erlebt

Den herbstlichen Oktober haben die Badplaner von Aqua Cultura genutzt, um sich mit der heilenden Wirkung von Wasser auseinanderzusetzen. Denn aktuelle Studien zeigen einen deutlichen Trend: Immer mehr Menschen wollen eigenverantwortlich ihrer Gesundheit etwas Gutes tun - dies am besten von Zuhause aus und so einfach wie möglich.

Daher ging Aqua Cultura der Frage nach, wie diese Entwicklung im eigenen Bad umgesetzt werden kann und was überhaupt gefordert wird. Hauptsächlich sind es präventive Maßnahmen, um beispielsweise das Immunsystem zu stärken oder kontinuierliche Wasseranwendungen, die Symptome lindern und eine dauerhafte Verbesserung hervorbringen sollen.
Aqua Cultura Sprecherin Ines Tanke beim Gesichtsguss mit Bademeister Jochen Reisberger. Der „Espresso“ hat gewirkt.
Aqua Cultura Sprecherin Ines Tanke beim Gesichtsguss mit Bademeister Jochen Reisberger. Der „Espresso“ hat gewirkt.
Wer es selbst erlebt, kann besser berichten
Um ihren Kunden die Möglichkeiten besser nahebringen zu können, was für die eigene Gesundheit in der heutigen Zeit im heimischen Badezimmer umsetzbar ist, wagten die Badplaner im Rahmen eines Kneipp-Workshops in Bad Wörishofen den Selbstversuch: kalte und warme Wasseranwendungen, zu teilweise früher Morgenstunde. Das Ergebnis: Staunen und Verwunderung, wie einfach Gesundheitserhaltung sein kann und wie schnell und effektiv Wasser – das einfachste Heilmittel der Welt – wirkt.

Die kneippsche Lehre beruht auf fünf Säulen: Wasser, Heilkräuter, Bewegung, Ernährung und Ordnung. Für die Badprofis stand natürlich das Element Wasser im Vordergrund. Die Wasseranwendungen wurden je nach gewünschtem Effekt kalt, warm oder im Wechsel am Körper durchgeführt.

Cheftherapeut im Kneippianum und Medizinischer Bademeister Jochen Reisberger erläuterte der Gruppe die Grundlagen des kneipp`schen Prinzips und gab Tipps für die Nachahmung daheim: „Alle Anwendungen oberhalb der Hüfte wirken erfrischend und belebend, Wasseranwendungen unterhalb der Hüfte entspannen und beruhigen. Wichtig ist auch immer den vorgegebenen Bewegungsablauf einzuhalten.“ Die Do’s & Dont’s der Kneippanwendungen sind aber, wie sich während des Wochenendes zeigte, schnell zu erlernen und auch gut eigenständig umzusetzen.

Nach einem für den Kopf und den Geist anstrengenden Workshop-Vormittag gab es in der Mittagspause für alle Teilnehmer einen kalten Gesichtsguss. Aqua Cultura-Badplanerin Yvonne Wagner berichtet: „Im ersten Moment war das kalte Wasser im Gesicht ein kleiner Schock. Man darf wirklich nicht das Atmen vergessen. Das Wasser tut aber schon von der ersten Sekunde an gut. Danach fühlt man sich sofort wieder frisch und aufnahmefähig. Fast so, wie nach einem Espresso in der Mittagspause.“
Regine Dreyer und Roland Liegl beim ansteigenden Fußbad. Fazit: Erkältungssymptome gelindert, für den Rest des Tages warme Füße.
Regine Dreyer und Roland Liegl beim ansteigenden Fußbad. Fazit: Erkältungssymptome gelindert, für den Rest des Tages warme Füße.
Tipps vom Profi
Viele Eindrücke und wissenswerte Informationen gab es im Kneippianum, dem Ort an dem schon Sebastian Kneipp sein Prinzip lehrte und anwandte, zu erfahren. Schaurig schöne Morgenwaschungen gegen 5.00 Uhr in der Früh standen ebenso auf dem Tagesplan, wie ansteigende Fußbäder um Erkältungssymptome zu lindern oder Beinwechselgüsse, die einen erfrischenden Start in den Tag ermöglichen.

Am letzten Tag berichteten alle Teilnehmer über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Wasser und seiner rasanten Wirkung. Jochen Reisberger ordnete diese dann fachlich ein und gab eine medizinische Begründung, weshalb der Körper auf diese oder jene Weise reagiert hat.

Gespikt mit neuen Kompetenzen durch die Selbsterfahrung und den fachlichen Austausch mit dem Bademeister, treten unsere Aqua Cultura Badeinrichter nun wieder ihren Job als trendsetzende Badprofis an. So profitieren die Kunden schon jetzt von den Erfahrungen der Badplaner und können sich in den Badausstellungen zum Thema „Gesundheitserhaltende Maßnahmen im Bad“ ausführlich beraten lassen.
Blick auf das Kneippianum durch den herbstlichen Kurgarten.
Blick auf das Kneippianum durch den herbstlichen Kurgarten.