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Holz im Bad

Die Bereiche Wohnen, Wellness und Baden verbinden sich im Bad immer mehr. Auch das Wohlfühl-Material Holz spielt bei diesem Trend eine wichtige Rolle.
Holz als Kontrastprogramm, Fa. Steinrücke FSB GmbH, Dortmund
Holz als Kontrastprogramm, Fa. Steinrücke FSB GmbH, Dortmund
Das Bad gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, die Bereiche Wohnen, Baden und Wellness rücken zusammen und machen das Bad zur Wohlfühlzentrale des Hauses. Entspannung und Regeneration lösen die reine Waschfunktion des Bades ab. Als natürlicher Werkstoff bekommt Holz eine besondere Funktion im Bad: Es verbreitet eine Atmosphäre die zu Entspannung und Erholung einlädt. In Kombination mit Naturstein schmeichelt es den Füßen und sorgt für besondere Wohnlichkeit.
Holz setzt Akzente, Fa. Bad & mehr, Münster
Holz setzt Akzente, Fa. Bad & mehr, Münster
Für den Einsatz in feuchten Räumen eignen sich neben tropischen Hölzern, bei deren Einsatz man besonders auf nachhaltige Forstwirtschaft achten sollte, auch heimische Hölzer. Interessant sind hierbei etwa Eiche, Ahorn, Douglasie oder Lärche. Auch hitzebehandeltes Thermoholz lässt sich problemlos im Bad einsetzen. „Dank der modernen Materialien lässt sich Holz, vom Sideboard bis in die Dusche, vom Parkett bis hin zum Holzwaschtisch in nahezu allen Bereichen einsetzen“ so Aqua Cultura Planer Jürgen Möllers, der sein Studio „Bad & mehr“ in Münster hat. Das schlechte Gefühl, das viele Bauherren bei dem Gedanken haben, Holz im Bad zu verwenden, rührt noch aus der Zeit, als Bäder schlecht belüftet und oft nicht geheizt waren. Beides hat sich mittlerweile verbessert. Zusätzlich haben sich die Badbauer viel vom Schiffsbau abgeschaut: „Schichtverleimt und regelmäßig geölt verträgt sich Holz selbst in der Dusche jahrelang mit Wasser“, fasst Jürgen Möllers die wichtigsten Punkt zur Holzpflege im Bad zusammen. Außerdem seien, so der Badeinrichter weiter, aggressive Reiniger bei der Behandlung des Holzes natürlich tabu.
Schiffsdielenboden, bad & heizung Dreyer, Erlangen
Schiffsdielenboden, bad & heizung Dreyer, Erlangen
Zum Einbau, vor allem von Maßanfertigungen, wenden Bauherren sich am besten an Handwerker, die bereits Erfahrungen im Umgang mit Holz haben und die die besonderen Herausforderungen beim Einsatz des natürlichen Werkstoffes kennen und beurteilen können. Persönliches Lieblingsholz im Bad ist für Bad-
gestalterin Regine Dreyer ganz klar Teak, „es muss nicht versiegelt werden und gewinnt im Laufe der Jahre durch seine leicht gräuliche Patina noch zusätzlich an Charme."